Unsere Kellerarbeiten
Ob leichter Trollinger oder kraftvoller Barriquewein, eine schonende Behandlung von Maische, Most und Wein steht immer an erster Stelle. Um die Belastungen so gering wie möglich zu halten, werden weder Trauben noch Maische gepumpt, vieles wird heute noch, beziehungsweise wieder, von Hand geschöpft. Für diese schonende Behandlung bedanken sich unsere Weine mit ihren filigranen Fruchtaromen und ihrem samtig anmutenden Charakter.
Nach einer Maischegärung von bis zu vier Wochen und gegebenenfalls einer anschließenden Maischestandzeit landen unsere hochwertigen Rotweine früher oder später im Holzfass, beziehungsweise im kleinen Barriquefass. Diese Lagerung soll den Charakter des Weines unterstützen, aber nicht gänzlich prägen. Unsere leichteren, fruchtbetonten Rotweine werden wie unsere Weißweine im Stahltank ausgebaut. Zum Teil geht dem Ganzen noch eine Kaltmazeration der Trauben voraus.
Bei den Weißweinen setzten wir auf eine gekühlte Gärung, um dem Wein eine schnelle und hektische Gärphase zu ersparen, in der viele Aromen des Weines auf der Strecke bleiben. Nicht selten folgt ein Hefelager von mehreren Monaten um den Weinen Zeit zu geben, ihr gesamtes Potenzial auszuschöpfen, bevor sie dann in die Flasche gefüllt werden.
Wichtig ist uns, dass all die Maßnahmen individuell auf jeden einzelnen Wein abgestimmt werden. Vor jedem neuen Schritt wird der Wein sorgfältig vom Kellermeister verkostet, bevor sich der weitere Weg des Weines entscheidet.
So entstehen Weine die sich in kein allgemeines Muster einordnen lassen. Sie präsentieren Sorte, Jahrgang, Boden und Umgebung und schicken den Weintrinker jedes Jahr aufs Neue auf eine einmalige Endeckungsreise, in der sie viel zu erzählen haben…

